Gerhard  Olbrich
geb. am 28.10.1927 in Berlin
gestorben am 13.06.2010
Gerhard Olbrich wurde 1927 als eines von 3 Kindern einer Kaufmannsfamilie in Berlin geboren und studierte dort Kunst und Grafik. Der Tod seiner Mutter hat ihn im Alter von 23 Jahren tief erschüttert und geprägt. Er suchte in der Folge Trost im Glauben und befasste sich künstlerisch mit Bibelgeschichten, aber auch mit Musik und antiker Mythologie. Per Fahrrad  unternahm er eine Studienreise  nach Italien und sammelte dort neue prägende Eindrücke.

Als Künstler suchte und fand er immer neue Themen, Materialien, Techniken
in den Bereichen Malerei, Grafik, Kalligraphie, Kupfertreib- und Emaillearbeiten.
Er schuf Mosaike, Reliefs, Glasfenster und sakrale Gegenstände,
spätere Schwerpunkte waren Skupturen/Plastiken, Bronzefiguren.

Der Durchbruch gelang ihm mit der Gestaltung von Kirchenfenstern in Meiningen und in/um Berlin: Niemegk, Mittenwalde, Wandlitz, Wunsdorf u.a. ,
aber auch in Südwestdeutschland bei Lörrach.
Durch den Mauerbau am 13. August 1961 wurde die Familie getrennt,
Mutter und Sohn im Westen, Vater und Tochter im Osten. Die überstürzte Flucht gelang, aber die erfolgreiche Karriere beider Eltern war abrupt untergebrochen.
 
Neue Heimat wurde die Seestadt Bremerhaven.
Gerhard Olbrich arbeitete von 1975 bis 1993 als Lehrer für künstlerisches Zeichnen und Werken am Gymnasium in Langen bei Bremerhaven und erwarb sich ein besonderes Vertrauensverhältnis zu Schülern und  Kollegen.
Schwerpunkt seiner gestaltenden Kunst wurden Kupfertreibarbeiten und Mosaike,
später Plastiken im öffentlichen Raum in und bei Bremerhaven
- wie die Granatfrau (Krabbenverkäuferin) und die Windsbraut
- die Kogge als Windfahne auf der Sturmflutsäule am Weserdeich,
- der Nachtwächter in Langen und die einkaufende Hausfrau "Mathilde" in Bad Bederkesa,
- eine große Plastik "Knospe" vor der Berufsbildenden Schule in Schiffdorf.
Aber auch Kirchenfenster, Altäre und Innenausstattungen von Kirchen
in Brake und Bremerhaven-Surheide sowie ein Kirchenportal in Hamburg-St.Pauli
und die frühere Gestaltung der Eingangshalle der Firma MAN in Augsburg
mit Glasfenster und Städtewappen gehören zu seinen großen Werken.
Im Privatbesitz befinden sich Hunderte von Bronzefiguren unterschiedlichster Thematik, von den Aposteln bis zum Fischreiher am Gartenteich.
Niemegk
Mittenwalde
Brake-Nord, Christuskirche
Bremerhaven, Granatfrau (Krabbenverkäuferin)
Bremen, Haus der Zahnärzte, Hlg. Appolonia
Bad Bederkesa, Hausfrau
Im Privatbesitz
Experimente
Meiningen, Stadtkirche
Kunstwerke von Gerhard Olbrich:

Augsburg
Berlin
Borkum
Brake
Bremen
Bremerhaven
Brombach bei Lörrach
Dahmsdorf in der Mark
Dissenchen bei Cottbus
Eschwege
Fürstenberg
Groß-Ziescht/Fläming
Hamburg-St.Pauli Nord
Köpenick/Berlin
Langen bei Bremerhaven
Lobethal bei Bernau/Berlin
Lörrach
Ludwigsfelde
Meiningen
Minseln bei Lörrach
Mittenwalde/Brandenburg
Naumburg
Neu-Lindenberg bei Bernau/Berlin
Niemegk
Nordenham
Obersdorf bei Müncheberg
Pillgram in der Mark
Ratzdorf in der Mark
Schiffdorf bei Bremerhaven
Töningen
Waldorf  bei Meiningen
Wandlitz bei Berlin
Wilhelmshaven
Wremen bei Bremerhaven
Wunsdorf bei Zossen/Berlin
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